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Jugendpolitik

Erster Runder Tisch Jugendzukunftswerkstatt im Landkreis Roth


Am Dienstag, den 3. Juni 2014 luden Kreisjugendring Roth und ErLebenswelt Roth e.V. Vertreter und Vertreterinnen der Jugendarbeit aus dem Landkreis Roth zum ersten „Runden Tisch zur Jugendzukunftswerkstatt“ ins Landratsamt Roth.

Am 30.4.2014 fand in der Kulturfabrik die erste Jugendzukunftswerkstatt des Landkreises Roth statt. 60 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis bearbeiteten jugendrelevante Themen wie Freizeitgestaltung vor Ort, Partizipation in der eigenen Gemeinde, Verkehrsanbindungen/Mobilität, Inklusion, Beruf und Ausbildung und Lebensraum Schule. Dabei haben die jungen Menschen gemeinsam mit ihren Workshopleitern und -leiterinnen während der Arbeitsansatzphase (im Anschluss an Kritik- und Visionsphase) richtig gute, realistische Vorschläge ausgearbeitet!

Beteiligung der Jugendlichen als A und O

Als zentrales Ergebnis der Jugendzukunftswerkstatt ist festzuhalten, dass die anwesenden jungen Menschen zum Einen Lust haben, ihre Bedürfnisse, Interessen und Wünsche zu vertreten, viele eigene, kreative Ideen haben und somit eine Optimierung des Landkreises hinsichtlich „Jugendfreundlichkeit“ anstreben, zum Anderen aber auch ihren Teil beitragen wollen, selbst anpacken und mitgestalten wollen.

Ziel des Runden Tisches am 30.06.2014 war es, eine Auswertung der ersten Jugendzukunftswerkstatt vorzunehmen, Ergebnisse vorzustellen und mit den anwesenden Fachleuten zu diskutieren und ggf. Arbeitsansätze zu formulieren.

Die gemeindlichen Jugendpfleger und -pflegerinnen aus Allersberg, Georgensgmünd und Hilpoltstein sowie die Jugendbeauftragten der Stadt-/Marktgemeinderäte von Heideck, Rohr, Schwanstetten, Spalt und Thalmässing, die Familienbeauftragte der Gemeinde Röttenbach sowie die Jugendsozialarbeiter und –sozialarbeiterinnen an Schulen (JaS) aus Rednitzhembach und Roth betrachteten den Landkreis aus der Perspektive der Jugendlichen, diskutierten und hinterfragten engagiert die Auswertung.

Nadine Menchen, Geschäftsführerin des Vereins ErLebenswelt Roth e.V. stellte den Anwesenden die Zielsetzung des Vereins für die kommende Förderperiode vor: der Verein möchte noch viel mehr die Bedürfnisse und Interessen von jungen Menschen berücksichtigen. Nach erfolgreicher Bewerbung der LAG ErLebenswelt Roth für die kommenden Förderperiode 2014-2020 können dann landkreisweit Projekte, Aktivitäten und Maßnahmen bezuschusst werden, die Jugendliche bei der Entstehung und Durchführung der beantragten Projekte maßgeblich beteiligen.

Bestehende Möglichkeiten zur Beteiligung im Landkreis

Zuerst wurde der Blick auf den Ist-Zustand der eigenen Gemeinde gerichtet, die Anwesenden stellten bereits bestehende Möglichkeiten zur Partizipation für Jugendliche vor. Thematisiert wurden gemeindliche runde Tische bzw. Arbeitskreise für Jugend (-arbeit), Jungbürgerversammlungen, Jugendbeiräte sowie die Rolle der Jugendbeauftragten im Gemeinde-/Stadtrat und vieles mehr.

Weiterarbeit an den Ergebnissen der Jugendzukunftswerkstatt

Im Anschluss wurden - auf Grundlage der Ergebnisse der Jugendzukunftswerkstatt - Ideen für Projekte, Maßnahmen und Aktivitäten gesammelt. Diese Überlegungen reichten von Projekten und Aktivitäten auf Gemeindeebene bis hin zu gemeinsamen,  gemeindeübergreifenden oder gar landkreisweiten Ideen.

Mit Blick auf die Gemeinde soll die Lobby der Jugendlichen gestärkt, als zentraler Punkt mehr Plätze für Jugendliche im öffentlichen Raum geschaffen (Wunsch der Jugendlichen wäre v.a. Proberäume für Musik, mehr Sitzmöglichkeiten oder gar ein Jugendtreff, mehr Cafés und Weggehmöglichkeiten) oder auch die Lage im Bereich der Spiel-, Bolzplätze verbessert werden.

Am Bekanntheitsgrad der Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Jugendliche in einigen Gemeinden soll gearbeitet werden. Die jungen Menschen sollten ihre „Verbündeten“ kennen. Auch hier bieten sich viele Arbeitsansätze an, um dies bestmöglich zu erreichen.

Unter der Vorgabe „Ideen für den Landkreis“ wurde u.a. der Wunsch der Jugendlichen nach „mehr jugendgerechten Veranstaltungen“ diskutiert und der Gedanke eines „Rothsee Open Air´s“ aufgegriffen. Der Wunsch nach einer landkreisweiten Vernetzung der Schülermitverwaltungen (SMV) wurde thematisiert, dieser Aufgabe nimmt sich der Kreisjugendring gerne an.

Auch am Thema „Informationen“ soll weiter gearbeitet werden. Es hatte sich im Rahmen der Jugendzukunftswerkstatt im Rahmen des Themas „Mobilität – mein Ort, eine Insel?!“ herauskristallisiert, dass viele Jugendliche nicht wissen, dass es im Landkreis bereits Sammeltaxis per Anruf gibt (weitere Infos unter http://www.landratsamt-roth.de/desktopdefault.aspx/tabid-121/230_read-2225/).

Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Bernhard Abt, beendete den ersten „runden Tisch Jugendzukunftswerkstatt“ und gab einen Ausblick auf das weitere Vorgehen.

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Gemeindejugendpfleger Jürgen Fugmann (links im Bild) bringt Erfahrungen aus der Praxis ein.


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Vorstellung der Ergebnisse der Jugendzukunftswerkstatt

 



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