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Jugendpolitik

Erstes Informationstreffen der gemeindlichen Jugendbeauftragten im Landratsamt


Am 15.10.2014 veranstaltete der Kreisjugendring (KJR) Roth im Rother Landratsamt die 1. Informationsveranstaltung für die neuen bzw. wiedergewählten Jugendbeauftragten der Gemeinden.

Jeder neue Stadt- oder (Markt-)Gemeinderat wählt zu Beginn einer Legislaturperiode eine oder auch mehrere Personen, die sich explizit mit den Bedürfnissen und Belangen der Kinder und Jugendlichen in der eigenen Gemeinde beschäftigten und diese idealerweise auch auf politischer Ebene vertreten wollen.

Bernhard Abt, Geschäftsführer des Kreisjugendrings, begrüßte die neuen Jugendbeauftragten, bedankte sich bei den "alten Hasen" für das bisherige Engagement und wünschte viel Freude und Erfolg für ihr zusätzliches Ehrenamt in den kommenden Jahren.

Das gegenseitige Kennenlernen und die künftige Zusammenarbeit standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Jugendbeauftragte aus Allersberg, Büchenbach, Georgensgmünd, Heideck, Hilpoltstein, Kammerstein, Rednitzhembach, Rohr, Roth, Röttenbach, Schwanstetten, Spalt und Thalmässing nahmen am Treffen teil.

Um eine erste Orientierung zu geben, informierte KJR-Geschäftsführer Bernhard Abt über grundlegende Betätigungsmöglichkeiten in diesem Amt, erforderliche Strukturen und über  die KJR-eigenen Angebote wie Beratung, Unterstützung und die regelmäßigen Vernetzungstreffen.

Aber auch inhaltliche Themen wurden beim ersten gemeinsamen Treffen aufgegriffen. Stefanie Magerl, KJR-Mitarbeiterin und kommunale Jugendpflegerin, stellte die Methode „Zukunftswerkstatt“ vor. Mit der Zielsetzung, Kinder und Jugendliche an Entscheidungen auf Gemeindeebene zu beteiligen werden deren Bedürfnisse, Vorstellungen und Ideen abgefragt. Gleichzeitig aktiviert diese Methode, sich für die eigenen Belange auch selbst einzusetzen.

Außerdem wurde das 10-Punkte Fitnessprogramm für Gemeinden vorgestellt, ein Beratungskonzept des KJR für kreisangehörige Gemeinden. Als erster Schritt im Amt bietet es sich für Jugendbeauftragte an, die eigene Gemeinde auf Jugendfreundlichkeit zu „checken“. Einige Gemeinden im Landkreis haben in dieser Hinsicht schon viel unternommen.

Eine neue Herausforderung stellt das Bundeskinderschutzgesetz dar, nach welchem ehrenamtliche Jugendleiter und Jugendleiterinnen erweiterte Führungszeugnisse vorlegen müssen. Hierzu konnte Bernhard Abt Positives berichten: Die Gemeinden im Landkreis Roth haben sich bereit erklärt, ihre Vereine und Jugendorganisationen zu unterstützen und ihnen die Arbeit der datenschutzrechtlichen Verwaltung der erweiterten Führungszeugnisse abzunehmen. Bis zur Herbstvollversammlung des KJR Roth am 1. Dezember sollen die verwaltungstechnischen Vorlagen erarbeitet und abgestimmt sein.

Informationstreffen_JB_2014

 

Informationstreffen_JB_2014

 

Informationstreffen3_JB_2014

Favorisierte Vorschläge zur Weiterarbeit.

 

Präsentation zur Zukunftswerkstatt zum Download:

Präsentation zum 10-Punkte Fitnessprogramm zum Download:

 

 



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